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Der etwas weniger unfaire Handel mit den Kolonialwaren

Fair Trade

Den unmittelbaren Produzentinnen und Produzenten am „unteren“ Ende der weltweiten food chains, den Kleinbauern und Minifundisten, den bäuerlichen Vertragsproduzenten für Agrarkonzerne, den landlosen Tagelöhnern, wandernden Arbeiterinnen und Arbeitern, den Pflückerinnen und Pflückern und ihren halbwüchsigen Kindern, die auf Tee- oder Kaffee-Plantagen in häufig sklavenähnlicher Abhängigkeit gehalten werden, kommt von den entlang der Warenketten aggregierten Werten nur ein Bruchteil zugute, der es ihnen nicht oder nur kaum erlaubt, sich und ihre Familien, die Angehörigen ihrer Haushalte zu ernähren. Im Kampf um die Verteilung des Produktenwerts entlang der internationalen Wertschöpfungsketten haben sie, die häufig kaum mehr besitzen als Hemd und Hose, in denen sie ihre Arbeit auf den Feldern beginnen, die geringste Macht, einen Teil ihrer Arbeit für sich festzuhalten. Sie sind, wie Sir Malcolm Darling 1925 über die überschuldeten Punjab-Bauern sagte, wie gefallenes Laub, das bereits der Wind der nächsten Krise verwehen wird (Darling o.J.). Wie diese es bei den dörflichen Wucherern waren, so sind heute ihre unseligen Brüder im indischen Andhra Pradesh oder Madhya Pradesh bei den neuen Wucherern, die ihnen Saatgut, Dünger und Pestizide liefern, bis über den Hals verschuldet und vielen bleibt häufig, so scheint es, nichts weiter als ein Schluck vom Insektenvertilgungsmittel, dann wenn der Regen ausbleibt, das Saatgut sich als trügerisch herausstellt oder der american bollworm, vor dem nur das genetisch veränderte Bollgard von Monsanto geschützt sein soll, die Baumwollernte vernichtet (Wienold 2007). Um ihre Schulden zu tilgen, ihre Kinder zur Schule zu schicken, teure Medizinen oder Operationen zu begleichen oder ihre Töchter zu verheiraten, sind die halb-proletarischen ländlichen Haushalte gezwungen, cash crops wie Baumwolle, Bananen oder Kaffee anzupflanzen und damit zu Spielbällen der Turbulenzen und Spekulationen auf den Weltmärkten zu werden. Während sich die Taschen von Agro-Industrie und Agro-Business füllen und die Aufkäufer, Weiterverarbeiter, Verpacker und Transporteure, die Agenten und Marketingvirtuosen und am Ende der Warenketten die Supermärkte und Warenhäuser sich entsprechend ihren Kapitalvorschüssen einen reichlich bemessenen Anteil am Endpreis sichern, werden die, die die Felder bestellen und die Früchte ernten, von ihren Einkommen nicht satt. Seit Kolonialzeiten verlassen Kaffee, Tee, Kakao, Bananen, Erdnüsse oder Baumwolle ihr Land, zurück bleibt der Hunger. Ein Kleinbauer oder eine Kleinbäuerin in Brasilien, Mexiko, Indien, Kenia oder auf den Philippinen zu sein, ist eben ein Pech, wie Marx sagen würde. Noch glückloser sind die, die die Plantagen bevölkern, oder die Scharen der wandernden Tagelöhner, jene footloose labour (Breman 1996), auf den Erdbeerfeldern Kaliforniens (Wells 1996), in der Tomatenernte in Sonora (Torres 1997) oder auf den brasilianischen Kaffee- und Zuckerrohrplantagen (Silva 1998)

Die Lose sind ungleich verteilt und das Kapital spielt schon immer mit gefälschten Würfeln. In den Lehrbüchern der reinen ökonomischen Theorie stehen immer noch die Dogmen von den wechselseitigen Vorteilen des Außenhandels durch Spezialisierung gemäß Ricardos Theorem der komparativen Kostenvorteile (Haude 2012). Wo sich diese jedoch in absolute Nachteile verkehrt haben, dient der Außenhandel schlicht dazu, den erarbeiteten Reichtum der unterlegenen Wirtschaften abzupumpen (Schöller 2005). Mit der „neuen internationalen Arbeitsteilung“ seit den 70er Jahren des vorigen Jahrhunderts bedient sich das transnationale, mobile und aktive Kapital direkt der billigen Arbeitskräfte in den „freien Industriezonen“ von Mexiko bis Südkorea und China. Sofern die landwirtschaftlichen Produzenten und Produzentinnen nicht für den Export schuften, müssen sie billige Grundnahrungsmittel für das heimische Proletariat liefern; so der Wille ihrer Regierungen. Die seit der Kolonialzeit den Ländern (genauer den Arbeitsbevölkerungen) der Dritten Welt in Form der internationalen Arbeitsteilung aufgezwungene Rolle liegt vor allem in den alle Maßstäbe negierenden Lohndifferenzen, die auch bei Angleichung der Produktivitäten bestehen bleiben. Hier liegt der rationale Kern des umstrittenen Theorems vom „ungleichen Tausch“ (Emmanuel 1972; Stamm 1976). Die unter den Labeln von Fair Trade gehandelten Waren (in erster Linie immer noch Kaffee, aber auch zunehmend Tee, Bananen, Kakao und Blumen) nehmen heute neben einer Vielzahl anderer zertifizierter Produkte auf den Regalen der Supermärkte und großen Kaufhaus- Ketten Platz. Um diesen Platz in den oberen Preissegmenten ihrer Kategorien behaupten und ausweiten zu können, müssen auch die fair gehandelten Produkte den gehobenen Qualitätsanforderungen und den Standards der Warenästhetik (Formen, Farben, Größen, Verpackung, Konsistenz) genügen, die die wählerischen Schichten von Käuferinnen und Käufern ansprechen sollen und in dieser Absicht von den „Märkten“ den Produzenten in den fernen Ländern diktiert werden (Mardsen 1997). Fair-Trade-Zertifikate nach den Richtlinien der 1997 aus 14 nationalen Initiativen gegründeten Fairtrade Labelling Organisations International (FLO) werden in den global value chains zum Hebel von „Wertschöpfung“ (Barrientos/Smith 2007). Neben dem Label von FLO und TransFair (USA) existiert eine Vielzahl weiterer Zertifikate und Label (Fair Food, GlobalGAP, Utz Kapeh, Rainforest Allianz etc.). Mehrfachzertifizierungen sind an der Tagesordnung. Label und Zertifikate zeigen eine zunehmende Aufstiegskonkurrenz um Qualitäten entlang der „Wertschöpfungsketten“ an, die für Produzentengruppen am „unteren Ende“ der Ketten zu Barrieren für den Markteintritt werden. Gleichzeitig ist es nicht verwunderlich, dass transnationale Marktführer wie Starbuck, Carrefour oder Tesco mit eigenen Siegeln zu hantieren beginnen, um ihre Führungsrolle und beherrschende Position in den globalen Produktketten weiterhin bis hin zum Entstehungsort etwa der Kaffeebohne zu behaupten (Raynolds/Wilkinson 2007).

Die Anfänge der Fair-Trade-Bewegung und des gegenwärtigen Mainstreaming durch Zertifizierung von ehemals kolonialen Stapelwaren wie Kaffee oder Kakao liegen bei religiösen/kirchlichen Gruppierungen, etwa in den „Eine-Welt-Läden“, und den Solidaritätsbewegungen, die durch direkte Tauschbeziehungen Gleichgesinnte aus den sozialen und ökologischen Bewegungen in den USA oder Europa mit Kunsthandwerk aus den Anden oder Solidarkaffee aus Nicaragua versorgten, um dadurch Projekte kleiner Produzentengruppen zu unterstützten oder sozialen Bewegungen in der „Dritten Welt“ Solidarität zu übermitteln. Dieser Ursprung der Fair-Trade-Bewegung als Teil einer solidarischen Ökonomie besteht in Europa heute aus schätzungsweise 2700 Einrichtungen des Alternativen Handels mit gut hunderttausend freiwilligen Aktivisten und Aktivistinnen. Die aus unterschiedlichen Wurzeln erwachsene Idee einer tatkräftigen Solidarität zwischen den Bewohnern einer Welt, die durch Kolonialismus und Imperialismus zutiefst gespalten wurde und deren Teile heute von globalen Kapital- und Warenströmen in ausbeuterischer Weise durchzogen sind, treibt sicherlich auch die Akteure bei FLO, TransFair und in den übrigen nationalen Fair-Trade-Organisationen voran.

Zunächst zielte Fair Trade auf kleinbäuerliche Produzenten vor allem im Kaffeesektor in Lateinamerika. Die zertifizierten Handelspartner der gleichfalls von FLO zertifizierten kleinbäuerlichen Kooperativen übernehmen unter dem Fair Trade Label deren Schutz vor den Wechselfällen des Marktes durch einen garantierten Mindestpreis, der i.d.R. oberhalb des Weltmarktpreises liegt, durch die Zahlung einer Prämie für Infrastruktur- und Entwicklungsprojekte (Schule, Gesundheit, Straßen etc. ), durch langfristige Liefer- bzw. Abnahmeverträge, Bereitstellung von Agrarkrediten, Beratung und, sehr wichtig, die Vorfinanzierung der Ernten in Höhe von bis zu 60 Prozent (Nord Süd Forum München 0.J.). Damit werden die in Kooperativen organisierten Produzenten den Krallen der lokalen Zwischenhändler und lokalen Weiterverarbeiter entrissen, die sich die notorische Geldknappheit der Bauern zunutze machen. Fair Trade übernimmt damit in gewissem Umfang auch Aufgaben, die vor der neo-liberalen Offensive häufig von staatlichen Institutionen, wenn auch mehr schlecht als recht, wahrgenommen wurden. Trotzdem wäre es ungerecht, in der „Privatisierung“ solcher Staatsaufgaben durch Fair Trade selbst eine neo-liberale Agenda erblicken zu wollen, da es den Akteuren um die Stärkung der Existenzfähigkeit der unmittelbaren Produzenten, als Kleinbauern oder als Lohnabhängige, geht.

Wichtiger als die Einkommenseffekte bei den kleinbäuerlichen Haushalten wird von einigen Beobachtern die Bildung von Kooperativen angesehen, die, bei Wahrung der Selbständigkeit der Produzentenhaushalte, eine Voraussetzung der Zertifizierung durch FLO darstellen. Diese sind neben der Vermittlung sozialer und ökologischer Standards der Produktion für eine demokratische Verwaltung der Bonus- Zahlungen zuständig. So haben die Kooperativen etwa im mexikanischen Kaffeesektor auch einige Breitenwirkungen auf die nationale Organisation des comercio justo und die Bildung neuer Kooperativen (Nessel 2012). Nach den vorliegenden Studien haben sie jedoch bisher kaum dazu beigetragen, die Stellung der Frauen in der Produktion und der Vermarktung zu stärken. Auch bilden sie, ebenso wie die Kosten der Zertifizierung, eine, so scheint es, unvermeidliche Zugangsbarriere zum Fairen Handel.

Nach der Logik des Fair Trade sollen die drastischen Ungleichheiten der Marktchancen auf den Weltmärkten durch marktkonforme Mittel behoben werden, die im Ergebnis zu einer faireren Verteilung der Erträge führen, die es den bisher benachteiligten Gruppen in den ländlichen Produzentenhaushalten erlauben soll, aus ihren Erträgen ein „angemessenes Leben“ führen zu können. Dies soll auch im Prinzip für die entlohnten Arbeiterinnen und Arbeiter auf kapitalistisch betriebenen Plantagen erreicht werden. Die Zertifizierung von Plantagen, die seit einigen Jahren im Handel mit Bananen, Tee, Roibos- Tee oder auch Blumen erfolgt, unterliegt zugleich auch den Gesetzen der Ausweitung von Marktanteilen und der damit verbundenen Produktstandardisierung. So wird argumentiert, dass eine Kontinuität in der Lieferung größerer Mengen von Früchten (z.B. Bananen) einer bestimmten Qualität nur durch größere Produzenten, eben Plantagen, erreicht werden kann, die daher von den großen Importeuren mit Vorliebe unter Vertrag genommen würden. Die Ausweitung der Zertifizierung auf Plantagen entfacht jedoch Konkurrenz zwischen kleinbäuerlichen Kooperativen und Großproduzenten, die zu einer Senkung der garantierten Mindestpreise führt, wie Studien, etwa zur Produktion von Roibos-Tee in Südafrika, zeigen (Tech 2012). Andererseits herrscht in weiten Bereichen der Produktion für den Fairen Handel, besonders spürbar im Kaffeesektor, in dem noch keine Plantagen von FLO zertifiziert wurden, eine Überproduktion angesichts begrenzter Märkte, die dazu führt, dass zertifizierte Produzenten u.U. große Teile (bis zu 80%) ihrer Produktion konventionell vermarkten müssen (Murray/Raynolds/Taylor 2006). Ähnliches gilt für den Tee- Sektor. (Fairtrade Foundation 2010).

Zertifizierte Plantagen, die den garantierten Mindestpreis und die Prämien als Unternehmen erhalten, verpflichten sich, bestimmte Arbeitsnormen und die geltenden Arbeitsrechte einzuhalten, z.B. auf Kinderarbeit zu verzichten, gewerkschaftliche Organisierung nicht zu behindern und den Lohnabhängigen zumindest den gesetzlichen Mindestlohn zu zahlen. Eine Anhebung der Löhne auf das Niveau einer angemessenen Lebenshaltung (sog. living wages) ist intendiert, aber bisher allenfalls in Ansätzen erreicht. Zur Verwaltung der Prämien soll in den Unternehmen ein joint body aus gewählten Vertretern der Beschäftigten und Mitgliedern des Managements eingerichtet werden. (für den Bananen-Sektor vgl. Fairtrade Foundation 2009). Nach vorliegenden Studien ist die Zusammensetzung dieser Gremien in vielen Fällen undurchsichtig, die vor dem Hintergrund der nicht aufgehobenen Abhängigkeitsverhältnisse, z.B. durch die Ansiedlung der Arbeiterhaushalte auf dem Land und in Siedlungen der Plantagen oder „Vererbung“ der Arbeitsstellen über mehrere Generationen, eine Dominanz des Managements zur Folge haben dürfte (Makita 2012). Ähnlich wie in den kleinbäuerlichen Kooperativen sollen die Prämien für Gemeinschaftsprojekte verwendet werden, etwa zum Bau von Schulen oder zur Sicherstellung der Wasserversorgung in den Ansiedlungen der zur Plantage gehörigen Haushalte. Fallstudien berichten hier über Verbesserungen, die aber auch zum Ausschluss von „Randgruppen“ wie Wander- und Saisonarbeitern führen können. Auch in den Plantagen scheint die Zertifizierung durch Fair Trade kaum zur Stärkung der weiblichen Arbeitskräfte beizutragen.

Während Einkommensverbesserungen durch die von Fair Trade garantierten Preise, Abnahme- und Zahlungsbedingungen in den kleinbäuerlichen Kooperativen bei den einzelnen Haushalten deutlich sichtbar sind, ist die Situation bei den entlohnten Arbeitskräften der Plantagen eher unklar. Insgesamt scheinen die positiven Wirkungen einer Einbindung in Fair Trade auf die ihm angehörigen Kooperativen bzw. Plantagen beschränkt zu sein. Eine von der französischen Fair Trade Plattform (PFCE) in Auftrag g e g e b e n e Studie aus dem Jahre 2010 zeigt sich daher beunruhigt über eine beobachtbare Vertiefung der sozialen und ökonomischen Ungleichheiten im Umkreis und in Folge der bestimmten Produzenten gewährten fairen Bedingungen (Vagneron/Roquigny 2010; auch Shreck 2002).

Die von Fair Trade angefragte Solidarität der Konsumenten mit den Produzenten am anderen Ende des commodity chain muss das Nadelöhr des Chash-Nexus passieren, der im monetären Gegenstrom zu den exotischen Waren einen Solidarbeitrag transportieren soll. Der Garantie- oder Solidarpreis ist, der herrschenden Betriebsrechnung angepasst, als „Kostpreis“ konzipiert. Er soll die monetären Kosten eines nachhaltigen Produktionsprozesses decken und dem Produzentenhaushalt ein an den örtlichen Lebenshaltungskosten orientiertes „Auskommen“ sichern, oder besser, mit Aristoteles gesprochen, ein „würdiges“ Auskommen. Hierin liegt, wie Marx in Bezug auf die Löhne von Industriearbeitern und Industriearbeiterinnen sagt, die diese ihren „Arbeitgebern“ abzutrotzen in der Lage sind, ein „moralisches Moment“, das von Fair Trade bzw. den von ihm bedienten Konsumenten über den Preis den Kleinbauern bzw. Plantagenarbeitskräften und ihren Familien zugebilligt wird. Statt eines Tausches von „Äquivalenten“ nach den Bedingungen des Kapitals wird ein Stück Verteilungsgerechtigkeit auf niederem Niveau inszeniert. Auf Seiten der selbständigen bäuerlichen Produzenten (nicht so sehr allerdings der Lohnabhängigen auf den Plantagen) soll ein „gerechter Lohn“ einer „gerechten Arbeit“ entsprechen. Auf der Gegenseite spendiert sich der Konsument mit einer Tasse zertifizierten Kaffees bei Starbuck ein gutes Gefühl oder er bzw. sie trägt mit der zertifizierten Banane oder Tafel Schokolade ein Stück gehobener Lebensqualität nach Hause. Indem beide Seiten erhalten, was für sie als angemessen gilt oder ihnen auf Grund ihrer „Würde“ (Aristoteles) zusteht, anerkennen sie sich über eine große Distanz hinweg gegenseitig in ihrem Status. Dass diese „Ökonomie der Anerkennung“ eine große Zahl von Familien oder Haushalten im täglichen Kampf gegen den ständig drohenden Verlust der Existenzgrundlagen unterstützen kann, steht außer Frage. Ob sie die wechselseitige Borniertheit der Verhältnisse aufzulösen vermag, ist jedoch eine andere Frage. Statt sie zu revolutionieren, muss sie sich bei systemischer Marktkonkurrenz und struktureller Überproduktion damit begnügen sie zu differenzieren und läuft in Gefahr, lokale Ungleichheiten zu vertiefen.

Hanns Wienold

Literatur:

  • Breman, Jan, Footloose Labour: The Working Poor in India´s Informal Economy. Cambridge University Press 1996
  • Darling, Sir Malcolm, The Punjab Peasant in Prosperity and Debt, Fourth Edition(1947)
  • Lahore: Vanguard (o.J.)
  • Emmanual, Arghiri, Unequal Exchange, Monthly Review Press, New York – London 1972
  • Fairtrade Foundation. Unpeeling the banana trade. A Faretrade Foundation Briefing Paper, February 2009 (www.fairtrade.org.uk)
  • Fairtrade Foundation, Stirring up the Tea Trade. Can we build a better Future for Tea Producers? A Faretrade Foundation Briefing Paper, February 2010 (www.fairtrade.org.uk)
  • Haude, Detlev, Komparative Kostenvorteile, Peripherie-Stichwort, PERIPHERIE 128, 32. Jg., 2012, S. 471 -475
  • Makita, Rie, Fair Trade Certification: The Case of Tea Plantation Workers in India, Development Policy Review, 2012, 30 (1), S. 87 - 107
  • Mardsen, Terry, Creating Space for Food: The Distinctiveness of Recent Agrarian Development, in: David Goodman/ Michael Watts (eds.), Globalising Food. Agrarian Questions and Global Restructuring, London – New York 1995, S. 169 - 191
  • Murray, Douglas L./Laura T.Raynolds/ Peter L. Taylor, The furture of Fair Trade coffee: dilemmas facing Latin America´s small-scale producers. Development in Practice, Vol.16 (2006), 179-192
  • Raynolds, Laura T./Douglas L. Murray/John Wilkinson (Hg.), Fair Trade. The challenges of transforming globalization. London – New York: Routledge 2007
  • Schoeller, Wolfgang, Die offene Schere im Welthandel – Und wie sie zu schließen ist, 2. Auflage, Heilbronn: Distel 2005
  • Ahreck, Aimee, Just Bananas? Fair Trade Production in the Dominicn Republic, International Journal of Sociology of Agriculture and Food 10, 2, 2002, S. 13-23
  • Silva, Maria Aparecida de Moraes, Errantes do Fim do Século, São Paulo: UNESP 1998
  • Stamm, Volker, Die Debatte um den ungleichen Tausch, Gesellschaft. Beiträge zur Marxschen Theorie 8/9, Frankfurt am Main 1976, S. 247 . 272
  • Torres, Gabriel, The Force of Irony. Power in the Everyday Life of Mexican Tomato Workers, Oxford – New York: Oxford International Publishers 1997
  • Vagneron, Isabelle, Solveig Roquigny, What do we really know about the Impact of fair trade? A synthesis, Paris: PFCE, January 2011 Wells, Miriam J., Strawberyy Fields. Politics, Class and Work in California Agriculture, Ithaca – London: Cornell University Press 1996
  • Wienold, Hanns, Leben und Sterben auf dem Lande. Kleinbauern in Indien und Brasilien, Münster: Verlag Westfälisches Dampfboot 2007

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Aus den Kommentaren...

Z. schrieb am 09.02.2017 zu
Der Stift als Waffe:

@Sabcat: der Link führt nur zu einem Trailer. Um den ganzen Film sehen zu können, muss man ein kostenpflichtiges Abo abschließen. :(