Syndikal LogoTaschenkalender für das Ende der Lohnarbeit

Das Jahr

ist mehr als

249 Arbeitstage!*

In unserem Archiv findest du die Beiträge
aller bisherigen Jahrgänge
des Taschenkalenders »SyndiKal«

 
Fantasie an die Macht

Selbstverwaltete Wirtschaft Geschichte und aktuelle Diskussion

Die gegenwärtige Krise ist Ausdruck der desaströsen Folgen von 200 Jahre andauerndem Industriekapitalismus mit Raubbau an unseren natürlichen Grundlagen, Vergiftung von Erde und Wasser, Luftverschmutzung und zunehmender Strahlenbelastung, Verknappung der natürlichen Ressourcen und Klimawandel mit seinen Folgen für Mensch, Tier und Vegetation.1 Hinzu kommen die verheerenden Folgen immer wieder kehrender Kriege, die nicht zuletzt durch die weltweite Jagd nach immer knapper werdenden Bodenschätzen und anderen Ressourcen immer skrupelloser geführt werden, und umweltfeindliche und giftige Transporttechnologien, die sich ebenfalls als Klimakiller erweisen.2 Kaum diskutiert werden die psychischen Kosten der Wachstumsorientierung der Gesellschaft. Die Kehrseite der Leistungs- und Konkurrenzorientierung bildet die zunehmende Zahl derjenigen, die den Anforderungen nicht gewachsen sind, oder sie auch nicht erfüllen wollen. Es wäre höchste Zeit, die Krise als Chance zum Umdenken zu benutzen, hin zu einer anderen ressourcenschonenden Wirtschaft. Es geht um eine Wirtschaftspolitik, die in Zusammenhang steht mit einer übergreifenden Politik der Bewahrung und Mehrung der Lebensqualität der Menschen.

Selbstverwaltete Betriebe als gelebte Alternative zum kapitalistischen Wirtschaftssystem schossen in der BRD in den 1970er Jahren wie Pilze aus dem Boden. Viele Projekte kamen und gingen wieder, oft wegen finanzieller Schwierigkeiten, wegen persönlicher Auseinandersetzungen oder weil die Ansprüche zu hoch waren. Etliche haben sich Marktmechanismen angepasst, andere bestehen heute noch und immer werden neue gegründet.

Selbstverwaltung ist ein situativ vieldeutiger Begriff. Die Vorstellungen, die sich dahinter verbergen, sind unterschiedlich, die Praxis schillernd. Prinzipiell heißt Selbstverwaltung, dass die Menschen die Lösung der Probleme, die in ihrem Projekt oder Betrieb entstehen, selbst in die Hand nehmen und selbstverantwortlich handeln. Das heißt nicht je individuell, sondern Selbstverwaltung versteht sich als kollektiver, politischer und sozialökonomischer (Lern-)Prozess einer überschaubaren Menge von Menschen. Idealtypisch werden die Entscheidungen im Konsens getroffen. Voraussetzung dafür ist, dass jeder Schritt von allen gleichermaßen getragen werden kann. Der damit verbundene aufwändige Diskussionsprozess erfordert unter Umständen viel Zeit, das hat den Vorteil dass alle Beteiligten hinter der Entscheidung stehen. Selbstverwaltung ist „Arbeit ohne Chef “, also ein basisdemokratisches Konzept, Teil einer konkreten Vorstellung einer herrschaftsfreien Gesellschaft, die auch Suchenden eine politische Orientierung geben und zu eigenen Konzepten kollektiven Lebens und Arbeitens anregen kann. Selbstverwaltete Betriebe und Projekte öffnen ein „Fenster in eine andere Welt“. Sie zeigen, es geht auch ohne Ausbeutung von Menschen durch Menschen.

Die ersten selbstverwalteten Betriebe der 1960er und 70er Jahre waren Druckereien, Verlage und Buchläden, Zeitungen und Zeitschriften. Es folgten Beratungs- und Bildungseinrichtungen, freie Schulen, Frauenferienhäuser, Teestuben, Cafés und Kneipen, Theater und Filmgruppen, Entrümpelungs- und Umzugskollektive, Autowerkstätten, andere Betriebe aus dem handwerklichen Bereich, ökologische und energiepolitische Aktivitäten, selbstverwaltete Produktions- und Handelsbetriebe z. B. für Naturkost und Naturtextilien. Viele nahmen sich umweltschonender und energiesparender Techniken an. Auch soziale und kulturelle Projekte wählten selbstverwaltete Betriebsformen. Die meisten waren „Betriebe ohne Chef “. Dazu gehörten die Arbeiterselbsthilfe in Oberursel,3 die Medienkooperative, die Tageszeitung (taz), Contraste als Zeitung in und für Selbstverwaltung, Radio Dreyeckland, die Schäfereigenossenschaft Finkhof,4 die UFAFabrik in Berlin und viele andere. Zum Teil bestehen sie noch heute.

Die AktivistInnen wollten in erster Linie eine andere Art des gemeinsamen Lebens. Als Gruppe hatten sie den Vorteil, dass sie sich die Menschen, mit denen sie arbeiten wollten und von denen sie freilich auch abhängig waren, selbst aussuchten. Durch Selbstbestimmungsmodelle wird die Fähigkeit, Konflikte auszutragen, gestärkt. Menschen in Alternativbetrieben arbeiten und leben ganzheitlich im Sinne der psychologischen Handlungstheorie,5 das heißt ihre Tätigkeiten umfassen Planung, Ausführung und Kontrolle des Produktionsprozesses und der Produkte und Dienstleistungen. Sie können die durch Studium oder Ausbildung aber auch im Rahmen ihrer Arbeit erworbenen fachlichen und sozialen Qualifikationen einsetzen und weiterentwickeln. Lernen in einem Alternativprojekt bedeutet zudem, sich über eigene Erfahrungen und Entdeckungen, auch im Umgang mit Anderen, neues Wissen anzueignen.6 Die AkteurInnen übernehmen Verantwortung für sich selbst und für ihre Mitmenschen. Gemeinsam schaffen sie sich ein Meinungsbild über politische Probleme und wirken aktiv an der Gestaltung des gesellschaftlichen Lebens und Arbeitens mit. Viele haben ein kritisches Verhältnis zu Autoritäten, Propheten und Gurus jeglicher Art. Viele selbstverwaltete Betriebe sind beispielhaft für eine neue Arbeitskultur, die sich gegen die Massenverschleißgesellschaft, in der immer wieder neue Güter produziert werden, wendet. Dabei geht es nicht einfach um Verzicht. Die AkteurInnen sehen ein, dass ihnen immaterielle Werte oft ebenso wichtig, vielleicht sogar wichtiger sind, als materielle Werte. So sind sie oft dazu bereit, weniger Geld zu verdienen, um Zeit für andere Tätigkeiten zu haben. Aus Protest gegen die Sinnlosigkeit gegenüber der „Überflussgesellschaft“ versuchen sie dem Leistungsprinzip, das die Individuen einander entfremdet, zu entkommen.

Beispielhaft sei hier die Beschreibung des unter dem Pseudonym P.M. bekannt gewordenen Utopisten genannt, der seine Gefühle in der neuen Welt, mit einer nicht entfremdeten Wirtschaft wie folgt beschreibt: „Jedenfalls habe ich das Gefühl, einen riesigen Ballast abgeworfen zu haben. Auch die Illusion des Glücks. Glück hat so viele Formen. Ohne Wirtschaftszwang macht sogar Leistung, ja Askese wieder Spass. Du bist dabei nicht einfach die Dumme. Ich arbeite wahrscheinlich mehr als früher, aber in einem anderen Rhythmus und für Ziele, deren Sinn ich direkt einsehen kann. Es gibt keine Freizeit mehr, die irgendwie zu verbringen wäre. Wir ruhen uns aus, wenn wir Ruhe brauchen.“7

Erneut bedeutsam wurden Theorien und Entwürfe Fouriers8 im Zuge der neuen Kollektivgründungen. Deren Motto, „Fantasie an die Macht“ entstammte dem Buch „Aus der neuen Liebeswelt“.9 Einige der radikalsten Kommunenexperimente der 1970er Jahre bezogen sich, außer auf Wilhelm Reich, auch auf Charles Fouriers Konzept einer freien Gesellschaft. Im Laufe der folgenden Jahre schlossen sich viele Menschen in Gruppen zusammen und stellen die Frage nach dem Sinn des Lebens und des Arbeitens in einer neoliberalen profitorientierten Ellbogengesellschaft. Die Schätzungen über das Ausmaß der alternativen Betriebe der 1970er und 1980er Jahre reichen von 3.000 bis 12.000 Betrieben und von 25.000 bis zu 100.000 Personen die in der BRD dort beschäftigt sind. Die Zahlen sind deshalb so unterschiedlich, weil immer schon Unterschiedliches unter dem Begriff „Alternativökonomie“ subsumiert wird. Hinrich Oetgen nennt die „beachtliche Größe“ von 450.000 Beschäftigten. Für den Gewerkschaftsfunktionär sind sie „weder richtige selbständige UnternehmerInnen, noch richtige lohnabhängige ArbeitnehmerInnen“.10 Mit dieser Statusbeschreibung ist freilich auch ein Teil der Probleme beschrieben. Von den Gewerkschaften wurden die Projekte vielfach als „romantische Nischen“, ihre Akteure als „Saboteure sozialer Normen oder als Tarifkonkurrenz“ wahrgenommen, weil sie Betriebsverfassung und Tarifverträge ablehnten. Beliebt waren sie aber auch bei den Unternehmern nicht. Diese bekämpften den alternativen Sektor wegen der anderen Preisgestaltung als unlautere Konkurrenz oder sie geißelten die antikapitalistische Zielsetzung.11

Kollektive Zusammenhänge sind keineswegs gefeit vor Hierarchien. Auch in links-politischen Projekten gibt es informelle Hierarchien und mancher Konsens wird eher durch Überreden, als durch wirklicheÜberzeugung erreicht. Informelle Hierarchien sind oft schwieriger zu durchschauen und zu durchbrechen als formalisierte. Oft fühlen sich die besser Informierten überfordert, weil sie auch diejenigen sind, die die Informationen geben müssen, während andere sich in ihren Beteiligungsmöglichkeiten eingeschränkt oder vor vollendete Tatsachen gestellt sehen. Das verschleißt Energien. Informellen Hierarchien können auch dafür sorgen, dass nicht nur die lautesten Stimmen gehört werden, sondern den klügsten Argumenten zum Sieg verholfen wird.

Tatsächlich vollzog sich unter den Bedingungen von ökonomischen Krisenprozessen ein Wandel in der Alternativökonomie. Er führte auf der ökonomischen Basis einer in den Alternativbetrieben vorherrschenden kleinen Warenproduktion und -verteilung zu einer ganzen Reihe problematischer und widersprüchlicher Tendenzen. Auf der ideologischen Ebene wurde z.B. der ursprünglich einmal proklamierte Auszug aus entfremdeten und repressiven normalgesellschaftlichen Strukturen teilweise zu einer individualistisch-selbstgefälligen Selbstmarginalisierung verabsolutiert. Die Alternativbewegung entpolitisierte sich in dem Maße, in dem mit Hilfe einer von ihr produzierten „Alternativideologie“ die alternativ-ökonomischen Tätigkeiten ideologisiert wurden. Der Begriff der „Alternativökonomie“ wirkte sozusagen als ein Mittel betriebswirtschaftlicher Rationalität, das gezielt im kapitalistischen Markt der Produkte eingesetzt wurde. Mit einem überteuerten Bioapfel oder einer biodynamisch verkleideten Futtermöhre aus einem Alternativprojekt wurde die ‚Gesundheitsideologie’ gleich mitbezahlt. Bereits im Entstehen der Alternativbewegung war somit eine Tendenz des Übermächtigwerdens von ökonomischen Sachzwängen über das Bewusstsein der in der Bewegung tätigen Individuen angelegt. Das hat in der weiteren Entwicklung bis zum Ende der 1980er Jahre seinen Ausdruck in der weitgehenden Integration vieler ehemaliger Alternativbetriebe in das kapitalistische Marktgeschehen gefunden.12 Hinter dem Rücken von vielen AkteurInnen haben sich in diesem Prozess der gesellschaftlichen Reintegration die kapitalistischen Leistungsnormen und Prinzipien erneuert. Das Oppenheimer Transformationsgesetz13, wonach Kollektivbetriebe über kurz oder lang den Marktzwängen weichen müssen, oder sich anpassen, scheint neu bestätigt worden zu sein.

Bestätigt werden (scheinbar) auch diejenigen KritikerInnen, die mit der These, dass im Hier und Jetzt Veränderungen eingeleitet werden können, ohnehin nichts anfangen können. Sie fühlen sich darin bestätigt, dass die Entwicklung der Alternativbewegung zeige, dass die Kritik an bestimmten Lebensformen immer integrierbar sei und verquere Form annehme, solange sie sich nicht mit dem Kampf gegen die Verhältnisse verbinde, die sie produzieren würden. Sie kommen zu dem Schluss, dass die Alternativbewegung für das Kapital stets produktiv gewesen sei, weil sie die gesamten rebellischen Elemente aus den Fabriken und von der Straße geholt und mit dem Aufbau eines Ghettos beschäftigt habe. Zudem habe sie der Ausbeutung durch das Kapital die ideologisch verschleierte Selbstausbeutung hinzugefügt.14 Langjährig existierende alternative Projekte zeigen, dass es möglich ist, sich der kapitalistischen Leistungsgesellschaft (zumindest teilweise) zu verweigern.15 Die AkteurInnen sehen die beschriebenen Gefahren und wollen trotz aller Schwierigkeiten nicht zu traditionellen Betriebs- und Entscheidungsstrukturen zurück. Obwohl die zahlreichen Plenumssitzungen mit langen Diskussionen und eskalierenden Konflikten oft Zeit und Kraft rauben und das Konsensprinzip ein Experimentieren mit innovativen Ideen nicht selten blockiert statt fördert. Diejenigen, die sich für das kollektive Leben entschieden haben, können und wollen nicht einsehen, dass es Vorteile haben sollte, wenn nach ausführlichen Auseinandersetzungen eine Person eine Entscheidung trifft, mit der sich nicht alle einverstanden erklären können. In Hierarchien, egal ob durch Männer oder Frauen ausgefüllt, können sie keinen Vorteil sehen.

Damit ist nicht gesagt, dass aufgrund von Erfahrungen – sowohl mit Problemen und innerbetrieblichen Auseinandersetzungen, als auch mit Erfolgen – im Laufe von Jahren betriebliche Strukturen und Prozesse nicht verändert werden können oder sogar sollen. Einige Grundsätze können jedoch kaum über Bord geworfen werden, wenn das Label „Alternativ“ eine Bedeutung behalten soll: Alternatives, humanes und ökologisches Wirtschaften erfordert und beinhaltet eine andere Arbeitsteilung und Arbeitsorganisation zwischen Frauen und Männern, bezahlter und unbezahlter Arbeit, jung und alt, es erfordert Solidarität und Kooperation an Stelle von Ellbogenmentalität und Konkurrenz. Alternatives Wirtschaften ist gebrauchswertorientiert und in seinen Arbeitsvollzügen ganzheitlich organisiert. Dennoch hat sich im Laufe der Jahre die Erkenntnis durchgesetzt, dass niemand ohne eine gewisse Arbeitsteilung effektiv arbeiten kann. Rotation durch verschiedene Arbeitsbereiche, um Spezialisierung und damit einseitige Persönlichkeitsentwicklung zu verhindern, ist kaum mehr Praxis. Die Spezialisierungen gehen meist nicht so weit wie in den kapitalistisch organisierten Betrieben. Die meisten Betriebe und Projekte achten darauf, dass jeder ersetzbar bleibt. Ebenso ist es in der Zwischenzeit eine Binsenweisheit, dass Betriebe der alternativen Ökonomie klare Strukturen und definierte Zuständigkeiten brauchen. Der Anspruch, dass alle Akteure über alles Bescheid wissen müssen und alle Arbeiten ausführen können, ist besonders bei größeren Betrieben kaum noch zu finden. Auch verbindliche Regelungen werden längst als notwendige Rahmenbedingungen erkannt.

Nach einer Studie, die 1997 in Hessen durchgeführt worden ist, war es den meisten der 200 untersuchten selbstverwalteten Betrieben innerhalb von zehn Jahren gelungen, effiziente und tragfähige Betriebsstrukturen in der Form professionell betriebener Kleinbetriebe herauszubilden und zu stabilisieren.16 Rund die Hälfte der Betriebe waren zum Zeitraum der Untersuchung immer noch im Wesentlichen selbstverwaltet und betrachteten ihr regelmäßiges Plenum als Kernstück der Entscheidungsfindung. Ebenso kommt zeitweiliges Überschreiten der Arbeitsteilung in vielen Betrieben zumindest als gegenseitige Hilfe vor. Die andere Hälfte der einst selbstverwalteten Betriebe hatte sich Transformationsprozessen unterzogen und die kollektiven Strukturen aufgegeben. Kapitalmangel waren die am häufigsten angegebenen Gründe für den Wechsel zum „normalen“ Betrieb mit Chef, Betriebsrat, Tarifverträgen und Betriebsordnungen. Interessant ist, dass sich diejenigen Betriebe als in ihren selbstverwalteten Ansprüchen stabil erwiesen haben, in denen politische Bindungen bestanden. Die Motivation, eigenverantwortlich die gemeinsam getroffenen Entscheidungen umzusetzen, war in allen in die Untersuchung einbezogenen Betrieben deutlich höher als in „normalen“ Kleinbetrieben. Das zeigt, dass die ermutigenden Strukturen eines Kollektivbetriebes möglicherweise über den Bestand des Betriebes hinaus wirken.

Auch wenn es kein richtiges Leben im falschen gibt, ist es doch möglich, im Hier und Jetzt Fenster in eine andere Welt zu öffnen.

Literatur

1Vgl. Klaus Engert: Ökosozialismus – das geht!, Karlsruhe 2010, S. 7 f.
2vgl. Winfried Wolf: Verkehr, Umwelt, Klima, Wien 2009.
3Vgl. Gisela Notz u.a (Hrsg.): Selbstverwaltung in der Wirtschaft, Köln 1991, S. 106 ff.
4Siehe hierzu Kapitel 7.2 in: Gisela Notz: Theorien alternativen Wirtschaftens. Fenster in eine andere Welt, Stuttgart 2012, 2. Aufl.
5Vgl. Dörte Fischbach/Gisela Notz: Lernprozesse in der beruflichen Bildung, Weinheim 1981.
6Vgl. das Konzept von Burghard Flieger, der den konzeptionellen Ansatz von Corporate Identity mit den Ansätzen der lernenden Organisation und der kooperativen Selbstqualifikation verbindet und für Produktivgenossenschaften fruchtbar macht: Burghard Flieger: Produktivgenossenschaft als fortschrittsfähige Organisation. Theorie, Fallstudie, Handlungshilfen, Marburg 1996, S. 445 ff.
7P.M. und Freunde: Olten-alles aussteigen. Ideen für eine Welt ohne Schweiz, Zürich 1990.
8Siehe Kapitel 3.1 in: Gisela Notz, Theorien.
9Charles Fourier: Aus der neuen Liebeswelt, Berlin 1977.
10Hinrich Oetgen: Auf der Suche nach Alternativen, in: DGB-Bundesjugendschule (Hrsg.): Kapitalismus ohne Alternativen?, Neu-Ulm, S. 143-146; hier: S. 145.
11Vgl. Notz u.a.: Selbstverwaltung.
12Vgl. Geronimo: Zur Geschichte und Gegenwart der Autonomen, Berlin 1990-
13Franz Oppenheimer: Die Siedlungsgenossenschaft. Versuch einer positiven Überwindung des Kommunismus durch Lösung des Genossenschaftsproblems und der Agrarfrage, Leipzig 1896.
14Vgl. hierzu „Wildcat“ Nr. 40/ 1986.
15Vgl. hierzu auch: http://www.nadir.org/nadir/initiativ/id-verlag/BuchTexte/FeuerUndFlamme/FF2.html (Zugriff: 24.7.2010).
16Frank Heider/Beate Hock/Hans-Werner Seitz: Kontinuität oder Transformation? Zur Entwicklung selbstverwalteter Betriebe. Eine empirische Studie, Gießen 1997


Kommentare

Zu diesem Beitrag hat noch niemand einen Kommentar verfasst...

Kommentar schreiben

Aus den Kommentaren...

Mops schrieb am 02.02.2015 zu
Emanzipatorische Kritik an antimuslimischem Rassismus und Islamismus?:

Vor vier Jahren geschrieben und aktueller denn je. Seit Niederlegung dieses Textes hat die islamistische wie auch die rassistische Welle ...