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Erste libertäre deutschsprachige Medienmesse

Limesse 2010 im Ruhrgebiet

Anfang September 2010 wird die erste libertäre Medienmesse LiMesse für den deutschen Sprachraum stattfinden. Drei Tage lang wird sich ein Kulturzentrum im Herzen des Ruhrgebiets, in den Austragungsort einer breiten Mischung aus Ständen, Lesungen, Projektvorstellungen und anderer Veranstaltungen verwandeln. Verlage und Medienprojekte aus dem gesamten deutschsprachigen Raum und den Benelux-Ländern haben ihr Kommen zugesagt.

Ziel der Messe ist es, libertäre Literatur und andere Medien mit libertären Inhalten einem breiten Publikum bekannt zu machen, sowie zum Austausch und zur (gewerkschaftlichen) Organisierung von ArbeiterInnen in Medienberufen beizutragen. Eingeladen zur Messe sind auf Ausstellerseite neben Buch- und Tonträger-Verlagen auch Zeitschriftenverlage, Freie Radios, Fernseh-, Film- und Videoprojekte sowie Internetprojekte. Auf der »LiMesse« werden Verlage und Projekte vertreten sein, die sich im weiteren Sinne als libertär verstehen. Wir verstehen darunter, dass sie Inhalte bereitstellen, die dazu beitragen, eine Gesellschaft zu fördern, in welcher der Mensch aufhört, ein unterdrücktes und ausgebeutetes Wesen zu sein, in der die Klassenspaltung und Lohnarbeit beseitigt ist und alle gesellschaftlichen Belange selbst organisiert und in kollektiver Verantwortung aller geregelt werden.

Die Messe bietet die Möglichkeit, mit VerlegerInnen und Leuten aus Projekten ins Gespräch zu kommen und sich über das Programm der anwesenden Verlage und Projekte zu infomieren und auszutauschen. Es gibt die Möglichkeit, auf der Messe Bücher, Tonträger und andere Dinge zu erwerben.

Begleitend zu den Ausstellungsständen wird es auf der »LiMesse« ein breites Veranstaltungsprogramm geben. AutorInnen werden ihre Veröffentlichungen in Lesungen vorstellen. Manche Neuerscheinungen wird man in Oberhausen – wenige Wochen vor der Buchmesse in Frankfurt – zum ersten Mal erleben können. Andere Projekte werden audiovisuelle Medien vorführen und sich und ihren Ansatz vorstellen.

Die libertäre Medienmesse soll jedoch nicht nur dem Austausch zwischen Medien-MacherInnen und -NutzerInnen dienen (eine Rollenaufteilung, die wir sowieso problematisch finden). Sie soll auch den Rahmen bieten, innerhalb dessen sich ArbeiterInnen in Medienberufen austauschen können. Dazu sind Workshops oder Diskussionsrunden geplant.

Damit sich AusstellerInnen und BesucherInnen ungestört auf die Messe und die Veranstaltungen konzentrieren können, wird direkt auf dem Messegelände eine Küchengruppe Essen anbieten. Auswärtigen BesucherInnen werden wir Listen mit günstigen Übernachtungsmöglichkeiten rund um den Veranstaltungsort zur Verfügung stellen.

Die Messe steht allen BesucherInnen kostenfrei offen. Von den AusstellerInnen wird eine geringe Standgebühr erhoben. Voraussetzung für die Vergabe eines Standes ist eine vorherige Anmeldung bei der Organisationsgruppe.

Den Veranstaltungsort, das genaue Programm, Informationen zur Standanmeldung und eine Vielzahl weiterer Informationen rund um die libertäre Medienmesse findet ihr auf der Website der »LiMesse«. Natürlich wird auch der »SyndiKal« auf der Messe mit einem Stand vertreten sein. Wir freuen uns darauf, möglichst viele Kalender NutzerInnen persönlich kennenzulernen.

[ www.libertaere-medienmesse.de ]


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Anti-Christ schrieb am 18.01.2014 zu
»Die Tafeln an sich finde ich Scheiße.«:

Es hat sich rund um die um sich greifende Armut eine regelrechte Armutsindustrie entwickelt. Die Tafeln sind nur ein Teil davon. In allen ...