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Gleicher Lohn für gleiche Arbeit

Leiharbeit abschaffen!

13 Kommentare

Im Juli 2010 erklärte die Bundesagentur für Arbeit auf Nachfrage, dass im Vormonat jede dritte gemeldete offene Stelle ein Jobangebot bei einer Leiharbeitsfirma gewesen sei. Seit Jahresanfang hätte sich die Anzahl der als Leiharbeit angefragten Stellen mehr als verdoppelt. Damit bestätigt sich eine Entwicklung, die insbesondere von der FAU bereits 2009, mitten in der ersten Krisenwelle, vorhergesagt wurde: »Die Krise wird nicht etwa dazu führen, dass die Zahl der LeiharbeiterInnen längerfristig abnehmen wird – im Gegenteil, sie wird zu einem drastischen Anstieg der Jobs bei den Sklavenhändlern führen!«

Bis zu 900.000 Menschen arbeiten derzeit für Leiharbeitsfirmen. Viele von ihnen wurden von den Arbeitsagenturen gezwungen, sich von den Menschenhändlern für Niedriglöhne vermieten zu lassen.

  • LeiharbeiterInnen verdienen im Schnitt 30 bis 50 Prozent weniger als ihre KollegInnen bei der Entleihfirma!
  • LeiharbeiterInnen werden oft nur für den Zeitraum eingestellt, für den sie an eine fremde Firma verliehen werden können und anschließend entlassen, wenn nicht sofort ein neuer Entleiher gefunden wird.
  • Viele Beschäftigte werden um Lohn und Urlaub betrogen, indem ihnen die Zeit, in der sie nicht vermietet werden können, abgezogen wird.
  • LeiharbeiterInnen haben im Entleihbetrieb noch weniger zu melden, als ihre fest angestellten KollegInnen. Sie sind Beschäftigte 2. Klasse.

Trotz – oder gerade wegen – der Wirtschaftskrise wächst der Markt für Leiharbeit in Deutschland weiter. Die 25 größten Leihfirmen erzielten im Jahr 2008 einen Umsatz von 14,7 Milliarden Euro. Die größten Konzerne, die vom Menschenhandel leben, sind Randstad, Adecco, Manpower und USG People.

Innerhalb der letzten sechs Jahre ist die Zahl der Menschen, die von Leihfirmen auf dem Markt vermietet werden, von 300.000 auf fast 900.000 gestiegen. In der Krise waren die LeiharbeiterInnen die Ersten, die gefeuert wurden. Viele Firmen haben dann aber gesehen, wie einfach das für sie ist und haben deshalb die Krise dazu genutzt, sich darauf vorzubereiten, Teile ihrer Stammbelegschaften gegen LeiharbeiterInnen auszutauschen.

Das besonders Abstoßende an dieser Art des Menschenhandels ist, dass gleich zwei Unternehmen an den LeiharbeiterInnen profitieren – die Leihbude und die Entleihfirma – während die LeiharbeiterInnen selber mit Niedriglohn in die Röhre schauen.

Auf Grund von europäischem Recht musste die SPD/Grüne Regierung zum 1. Januar 2004 die Gleichbehandlung von LeiharbeiterInnen mit den Stammbelegschaften umsetzen. Zwei Punkte sind dabei besonders erwähnenswert:

  • die Menschenhändler können ihre menschliche Ware seitdem unbegrenzt lange verleihen.
  • LeiharbeiterInnen sind mit den Beschäftigten der Entleihbetriebe gleich zu stellen.

Im AÜG wurde festgelegt, dass LeiharbeiterInnen »für die Zeit der Überlassung an einen Entleiher die im Betrieb dieses Entleihers für einen vergleichbaren Arbeitnehmer geltenden wesentlichen Arbeitsbedingungen einschließlich des Arbeitsentgelts gewährt werden« muss – das bedeutet »equal pay« und »equal treatment«.

Allerdings steht in dem Gesetz noch ein weiterer einschränkender Absatz: Ein Tarifvertrag kann abweichende Regelungen zulassen. Im Geltungsbereich eines solchen Tarifvertrages können nicht tarifgebundene Arbeitgeber und ArbeitnehmerInnen die Anwendung der tariflichen Regelungen vereinbaren. Das heißt im Klartext, dass LeiharbeiterInnen um ihr Recht betrogen werden können, wenn willige Gewerkschaften mit den Menschenhändlern Dumpinglohn-Tarifverträge abschließen, um gleichen Lohn zu verhindern! Die Arbeitgeberverbände haben sich genau solche Gewerkschaften gesucht und bei der Christliche »Gewerkschaft« Zeitarbeit und PSA entsprechende Tarifpartner gefunden. Die DGB Gewerkschaften sahen ihre Felle wegschwimmen und statt »equal pay« durchzusetzen, haben sie am grünen Tisch ebenfalls Niedriglohntarife abgeschlossen. So ist es im Bereich Leiharbeit zu den umfassendsten Flächentarifverträgen in Deutschland gekommen, die praktisch alle Branchen betreffen. Für die meisten LeiharbeiterInnen gelten die drei zentralen Niedriglohn-Tarifverträge zwischen DGB und Bundesverband Zeitarbeit (BZA), DGB und Interessenverband Deutscher Zeitarbeitsunternehmen (iGZ) sowie CGZP und Arbeitgeberverband Mittelständischer Personaldienstleister (AMP). Das Absurde dabei ist, dass so auch Mitglieder von Gewerkschaften die keinen Tarifvertrag abschließen wollen, wie die FAU, die Dumpinglohn-Tarifverträge einfach in den Arbeitsvertrag geschrieben bekommen!

Der Bundesverband Zeitarbeit stellte im Übrigen auf seiner Webseite fest, dass die Tarifverträge mit den DGB Gewerkschaften unbedingt nötig gewesen seien, um das Systen der Leiharbeit zu retten.

Im Oktober 2008 wurde mit der »Zeitarbeitsrichtlinie« der erste Teil der neuen EU Arbeitsregelungen vom Europaparlament beschlossen. LeiharbeiterInnen sollen vom ersten Tag an grundsätzlich die gleichen Rechte in den Betrieben bekommen wie die fest angestellten KollegInnen. Analog zu Deutschland kann jetzt auch in Europa diese Gleichstellung verhindert werden, wenn willige »Gewerkschaften« mit den Bossen Verschlechterungen durch einen Tarifvertrag vereinbaren.

Für uns steht fest, dass dieser Menschenhandel beendet werden muss, denn branchenübergreifendes Lohndumping für einige führt zwangsläufig zu schlechterem Lohn für alle! Den Stammbelegschaften und allen (Noch-) Festangestellten muß klar sein, dass es auch sie treffen könnte und dann für viele nur noch Arbeit unter prekären Bedingungen, wie z.B. in der Leiharbeit bleibt.

Gegen den Sklavenhandel gibt es nur ein wirksames Mittel:
Leiharbeit abschaffen!

Die Kampagne »Leiharbeit abschaffen!«

Weitere Informationen über den Pakt von Staat, Bossen und DGB-Gewerkschaften gegen die LeiharbeiterInnen findest du auf der Website der Kampagne »Leiharbeit abschaffen!«


Kommentare

J. schrieb am 07.01.2014 um 21:46 Uhr

Lohnarbeit abschaffen!

Just my 2 cents schrieb am 11.01.2014 um 11:01 Uhr

Natürlich geht es letztlich um die Abschaffung der Lohnarbeit durch den Libertären Kommunismus. Aber das muss uns ja nicht daran hindern, unser besonderes Augenmerk auf besonders widerliche Ausbeutungsformen wie die Leiharbeit zu richten, oder?

datennomade schrieb am 11.01.2014 um 12:36 Uhr

@just my 2 cents: Wohl wahr, aber Ausbeutung bleibt immer Ausbeutung!!! Ob mensch nun Leiharbeiter_in ist oder als Festangestellte_r heutzutage ständig per Handy und Internet im Stand-by ist und selbst im Urlaub sich für die Firma zur Verfügung zu halten hat.

Verbrecher schrieb am 11.01.2014 um 14:43 Uhr

Dennoch ist der Kampf gegen die Arbeit oder wenn es intelligenter wird, der Kampf gegen die Lohnarbeit ein Allgemeinplatz und Allgemeinplätze habe es so an sich, schnell in eine Art politischer Phrasendrescherei zu enden...(das können wir eh gut).

Auf einer konkreteren Ebene aber ist Leiharbeit im Gegensatz zur "Normalarbeit" widerlicher...aber die Übergänge sind sicherlich auch fließend, viele Normalarbeitsplätze besitzen schon Aspekte, die man früher nur bei Leiharbeitenden kannte wie Z.B. extreme Flexibiltät und auch beschissene Löhne... Und wie immer ist alles auch zu toppen, man denke nur an die beiden "Arbeiterstriche" im Ruhrgebiet, dagegen ist so manche Leiharbeit verdammt "angenehm". Es existieren halt einige widerliche Formen konkreter Arbeit von Leiharbeit, Sexarbeit,  (ich mein' jetzt nicht die marginalen Edel-Callgirls), bis hin zur Saisonarbeit, die oft von Migranten schwarz verrichtet wird...Also wie immer gilt: Viva la diferencia, grins.

 

J. schrieb am 11.01.2014 um 16:15 Uhr

Sicherlich besteht bei Phrasen immer die Gefahr der Phrasendrescherei. Das haben Phrasen so an sich. Doch genauso besteht bei konkreten Forderungen, so berechtigt sie auch sein mögen, auch immer die Gefahr ins Fahrwasser sozialdemokratischer Politberatung zu geraten. Der Gegensatz zwischen Kapital und Arbeit kennt nun mal keine Zwischentöne. Entweder biste Herr oder du bist Knecht. That simple, stupid! ;-)

Mann der Praxis schrieb am 11.01.2014 um 21:29 Uhr

Man kann "Verbrecher" nur zustimmen. Sicherlich ist es wichtig eine Perspektive zu entwickeln, die Ausbeutung überwindet, aber dies hilft den betroffenen Kolleginnen und Kollegen in den Betrieben hier und jetzt herzlich wenig. Wie "J" einfach pauschalisierende Forderungen aufzustellen, die völlig utopisch sind, hilft niemanden. Darum brauchen wir klare gesetzliche Regelungen, die Leiharbeit eingrenzen. Darum brauchen wir einen gesetzlich festgelegten Mindestlohn. Darum brauchen wir ein bedingungsloses Grundeinkommen. Nur so ist dem Mißbrauch der Leiharbeit wirkungsvoll entgegenzutreten.

Leihkeule schrieb am 12.01.2014 um 10:01 Uhr

Hallo "Mann der Praxis": Die gesetzlichen Regelungen gibt es ja. Wenn du den Artikel mal durchliest, steht da, dass nach Gesetz Equal Pay bezahlt werden muss, was aber die DGB-Tarifgemeinschaft Zeitarbeit von Anfang an durch Gefälligkeittarifverträge sabotiert hat. Die betreiben also Lohndumping per Tarif und nutzen dazu die Gesetzeslücke, die ihnen ihre rot-grünen Hartz-Freunde damals extra dafür ins Gesetz geschrieben haben. Den Mindestlohn gibt es im Sklavenhandel bereits, das ist der aus den allgemeinverbindlich erklärten DGB-Dumpingtarifverträgen. Und wo das Grundeinkommen da weiterhelfen soll, erschließt sich mir nicht. LeiharbeiterInnen wollen wie andere auch angemessen für den Verkauf ihrer Arbeitskraft bezahlt werden. Dafür stehen die Bosse in der Verantwortung und nicht ein Grundeinkommen, das jeden Menschen zum Alimente-Empfänger eines Super-Staates macht.  

Carsten Meiser schrieb am 13.01.2014 um 21:04 Uhr

Es ärgert mich immer, daß immer nur über uns Leiharbeiter gesprochen wird, aber nie MIT uns Leiharbeitern gesprochen wird. Ich arbeite seit mehr als 15 jahren als Leiharbeiter in der Industrie für große Firmen und habe es nie bereut. Ich habe in den vielen Jahren viele spannende Arbeiten gehabt und viele Menschen kennengelernt, die nett waren und auch die Bezahlung nicht schlecht. Natürlich verdienen die festen Arbeiter mehr, aber dafür sie haben auch eine große Verantwortung. Ich denke das viele Klagen über Leiharbeit von falschem Anspruchsdenken her kommen. Ich komme mit meinen Lohn aber gut zurecht. Ich habe keine Frau oder Kinder mir angeschafft und mache Urlaub im Harz. Man muss ja nicht immer in das Ausland fliegen und bin sehr zufrieden mit meiner Arbeit. Man darf im Leben nicht immer nur an das eigene Anspruchsdenken denken.

Verbrecher schrieb am 14.01.2014 um 10:30 Uhr

@J. Selbstverständlich existieren auch zwischen dem Kapital/Arbeit - Verhältnis Zwischentöne. Auf einer allgemeinen Ebene kannste von einem generellen Widerspruch von Kapital und Lohnarbeit reden. Klar. Aber das versuche mal in konkreter Politik umzusetzen, das geht mit solch einer stupiden Pauschalisierung nur bedingt. Dieser Grundkonflikt "schwingt" sicher immer in den niedrigen Gefilden der alltäglichen politischen Arbeit immer mit, auch klar.

Aber wenn es konkreter wird, brechen auch die Zwischen- oder Grautöne durch und wollen mit aller Macht zur Kenntnis genommen werden. Schwarz-weiß Denke hat dann schlechte Karten. Sie bekommt die komplexen gesellschaftlichen Verhältnisse nicht in den Griff. Warum fällt es vielen Leuten immer so schwer einerseits zu verallgemeinern und andererseits konkret sich mit den Zwischentönen auseinanderzusetzen? Beides gehört doch zusammen. Soll mit dieser Denke das Leben vereinfacht werden? Ist es intellektuelle Unlust?

@Carsten

Das sehe ich teilweise auch so, aber trotz allem sind die Bedingungen für LeiharbeiterInnen beschissener als bei sogenannten Kernbelegschaften. Was nicht heißen soll, das es LeiharbeiterInnen auch gut treffen können (wie bei dir). Es existieren auch Leiharbeitsfirmen mit Betriebsrat und der üblichen gewerkschaftlichen Organisierung. Aber: Der große Teil der Leiharbeit hat miese Konditionen, wären die Konditionen ähnlich gut wie bei  einem Normalarbeitsverhältnis...dann würde sich die Leiharbeit in Luft auflösen. Hätte keine Daseinsberechtigung. Zwingende Logik.

Auf deinen Einzelfall auf die Masse zu schließen, ist mehr als gewagt. Deine Situation ist einer der vielen Zwischentöne...

 

 

Sir Rebel schrieb am 14.01.2014 um 18:40 Uhr
@Verbrecher: Im Land der institutionalisierten Verschleierung des unauflösbaren Widerspruchs zwischen Kapital und Arbeit ist es dringend geboten auf diesen immer wieder mit allem Nachdruck hinzuweisen! Graduelle Unterschiede machen eben keinen qualitativen Unterschied. Chef bleibt Chef, egal ob er freundlich oder unfreundlich ist, du malochst für seinen Profit und dein jarges
Verbrecher schrieb am 15.01.2014 um 10:44 Uhr

@Sir Rebel

Sicher Sir Rebel muss es immer auch heißen "Kampf der Lohnarbeit", der Klassengesellschaft etc. Da bestehe ich ebenso drauf, logo.

Aber...auf der konkreten Ebene macht es sehr viel aus, ob du deine Ware Arbeitskraft zu besseren Konditionen verkaufen kannst oder die Arschkarte gezogen hast.

In dem Punkt stehe ich voll hinter Rudolf Rocker, der mit dem Text "Der Kampf ums tägliche Brot" diesen Spagat zwischen dem großen Ziel (nämlich Abschaffung der Klassen) und der konkreten Lebenslage (das Hier und Jetzt), gut auf den Punkt gebracht hat. Siehe auch den Text im SyndiKal 2007 "Anarchistische Ultras..." von Isegrim.

Yomin schrieb am 15.01.2014 um 19:38 Uhr
@ J: nichts würde der Kapitalist lieber tun, als Lohnarbeit abzuschaffen! Diese ist für den Profit nur ein notwendiges Übel und aus Sicht des nur ein Klotz am Bein. Bei jeder sich bietenden Gelegenheit versucht er sich der Lohnarbeit zu entledigen. Ganz konkretes Beispiel ist die Fleischindustrie. Nicht Lohnarbeit oder Leiharbeit, sondern Werkverträge. Oder schau dir mal die ganzen selbständigen Facility Manager an. Oder die ganzen freien Programmierer in der IT. Lohnarbeit ist zunehmend ein Auslaufmodell. Worauf es gerade hinausläuft ist die vollstândige Entkoppelung der Ware Arbeitskraft von ihrem physischen Träger, dem konkreten Menschen. Dieser soll sich eben nur noch als Handelsagent dieser einzigen Ware, die er zu verkaufen hat, begreifen, der glücklich über sich selber herrscht und an sich selbst die Anforderungen der deregulierten Arbeitswelt exekutiert.
Verbrecher schrieb am 06.02.2014 um 09:56 Uhr

@Yomin

Sicher würde jede Kapitalistin gern die Lohnarbeitenden und damit die Löhne als "Kostenfaktor" loswerden. Aber leider liegt es in der Natur der (kapitalistischen) Sache, das allein diese sogenannten Kosten überhaupt die Quelle des Profits sind. Die lebendige Arbeitskraft nämlich.

Marx selbst hatte mal ironisch lächend auf diesen Sachverhalt aufmerksam gemacht, das der einzelne Kapitalist gern auf die "Kosten" der Ware Arbeitskraft verzichten würde, am liebsten nur Maschinen für sich "arbeiten" lassen würde

Tja, wenn da nicht die abstrakte Ebene der Kapitalverwertung wäre. Das Kapital ist zwingend auf Lohnarbeit angewiesen, die Quelle seines Reichtums. Ob mensch das Kind nun Honorar, Sold oder Lohn nennt...es bleibt inhaltlich das Gleiche. Nämlich der Preis der Ware Arbeitskraft! Grundlage der Kapitalverwertung.

Alles andere ist Augenwischerei und dieser gehen wir als Radikale doch nicht auf den Leim, oder?

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Leihkeule schrieb am 12.01.2014 zu
Leiharbeit abschaffen!:

Hallo "Mann der Praxis": Die gesetzlichen Regelungen gibt es ja. Wenn du den Artikel mal durchliest, steht da, dass nach Gesetz Equal Pay bezahlt ...